Gardasee Karte: Hafen von Limone sul Garda mit Booten, Bergen und See

Gardasee Karte: Orte, Fähren und Entfernungen als PDF

Aktualisiert : Ortsverzeichnis nach Ufern eingearbeitet, Quellen ergänzt.

Der Gardasee ist mit rund 370 Quadratkilometern der größte See Italiens, und fast jeder unterschätzt ihn beim ersten Mal. Von Riva del Garda im Norden bis Peschiera im Süden sind es über die Straße 64 Kilometer, und eine Brücke über den See gibt es nicht. Wer eine Woche Zeit hat, sollte sich vorher ansehen, was wo liegt, sonst geht ein halber Urlaubstag im Auto verloren.

Genau dafür ist diese Gardasee Karte gedacht. Sie zeigt die Orte am Ufer, die Fähranleger und die Strände auf einem Blatt, auf der zweiten Seite steht, wie weit es von jedem größeren Ort zu jedem anderen ist. Darunter findest du das Ortsverzeichnis zur Karte, sortiert nach Ufern, mit dem Charakter jedes Ortes und der Entfernung zum nächsten Nachbarn. Du kannst die Karte ausdrucken und unterwegs benutzen, auch ohne Empfang.

Gardasee Karte als PDFZwei Seiten A4 zum Ausdrucken: die Orte am Ufer, 37 Fähranleger und die Strände auf einer Übersicht, dazu eine Entfernungstabelle zwischen den zehn größten Orten.
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Kostenlos und ohne Anmeldung. Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), Entfernungen berechnet mit BRouter.

Gardasee Karte auf einen Blick

  • Größe: 52 Kilometer lang, 17,3 Kilometer breit zwischen Padenghe sul Garda und Lazise, 346 Meter tief im Nordbecken.
  • Orte: rund vierzig Gemeinden am Ufer, verteilt auf Trentino im Norden, Lombardei im Westen und Venetien im Osten.
  • Abkürzung: Limone und Malcesine liegen sich gegenüber, 28 Kilometer über die Straße, rund sechs mit der Fähre.
  • Baden: flach hinein geht es nur im Süden um Peschiera, Lazise und Sirmione, im Norden fällt der Grund steil ab.
  • Die PDF: zwei Seiten A4, 37 Fähranleger, Entfernungstabelle für die zehn größten Orte, ohne Anmeldung.

Drei Regionen an einem See, und das merkst du an der Kurtaxe

Der See liegt in Norditalien zwischen Mailand und Verona und verteilt sich auf drei Regionen. Das Westufer gehört zur Lombardei, das Ostufer zu Venetien, das Nordende um Riva del Garda und Torbole zum Trentino. Diese Aufteilung merkst du im Alltag, etwa an Kurtaxen und Parkgebühren, die von Gemeinde zu Gemeinde verschieden ausfallen.

Für die Anreise aus dem deutschsprachigen Raum ist vor allem das Nordende praktisch. Vom Brenner führt die Strecke durch das Etschtal bis Rovereto und von dort hinunter nach Riva. Wer aus dem Westen kommt, fährt eher über Mailand und Brescia auf das Südufer zu. Die nächsten Flughäfen sind Verona, Bergamo, Brescia und Venedig.

52 Kilometer lang, 17,3 breit: der See in Zahlen

Die folgenden Maße haben wir, soweit möglich, aus den Kartendaten nachgerechnet statt sie abzuschreiben.

Längerund 52 km entlang der Seeachse, 49,5 km Luftlinie zwischen den Spitzen
Größte Breite17,3 km, zwischen Padenghe sul Garda und Lazise
Uferlinie185 km nach den Kartendaten
Größte Tiefe346 m, im nördlichen Becken
Höhe des Seespiegels65 m über dem Meer
Flächerund 370 km²
Zufluss und AbflussSarca im Norden, Mincio im Süden

Zur Breite: Bei 45,501 Grad nördlicher Breite ist der See am weitesten, und die nächstgelegenen Orte an beiden Ufern sind dort tatsächlich Padenghe sul Garda im Westen und Lazise im Osten. Die Tiefe lässt sich aus Kartendaten nicht nachmessen, die Angabe stammt aus der Fachliteratur, zusammengefasst im Wikipedia-Artikel zum Gardasee.

Die Form erklärt vieles. Im Norden ist der See schmal und von steilen Felswänden eingefasst, dort wirkt er wie ein Fjord. Nach Süden wird er breit und flach, das Ufer öffnet sich in Hügelland. Deshalb ist es im Norden kühler und windiger, im Süden mediterran. Wer Palmen und Zitronen sucht, fährt in den Süden, wer Wind und Berge will, in den Norden.

Die Orte am Gardasee: die Lage entscheidet, nicht die Altstadt

Rund vierzig Gemeinden haben Ufer am Gardasee, und von außen sehen sie sich ähnlicher, als sie sind. Ob ein Ort zu dir passt, hängt weniger von der Altstadt ab als davon, wo er liegt: Im Norden stehen die Berge im Wasser, im Süden liegt flaches Hinterland, das Westufer ist eng, das Ostufer offen. Auf der Karte sind die Orte am Ufer eingezeichnet, hier steht zu jedem, was ihn ausmacht und wie weit es zum nächsten Nachbarn ist.

Das Nordufer: Riva del Garda, Torbole und Arco

Riva del Garda am Nordufer des Gardasees vor der steilen Felswand
Riva del Garda liegt eingeklemmt zwischen See und Felswand. Foto: Felix Kühn / Pexels

Das Nordende gehört zum Trentino und ist der windigste Teil des Sees. Der Ora weht ab Mittag zuverlässig aus Süden, deshalb sind Torbole und Riva seit Jahrzehnten ein Ziel für Surfer, Segler und Kletterer, nicht für Strandurlauber. Die Berge stehen hier direkt am Wasser, das Ufer bleibt schmal, und Platz für Strandwiesen gibt es kaum.

Riva del Garda ist der größte Ort im Norden und der einzige mit einer richtigen Altstadt, samt Hafenbecken und Uhrturm. Riva ist gut zu Fuß zu erkunden und der beste Ausgangspunkt für alles zwischen Ponalestraße und Val di Ledro. Nach Limone am Westufer sind es 10 Kilometer, nach Malcesine am Ostufer 19.

Torbole liegt drei Kilometer weiter östlich am Ausfluss der Sarca und ist deutlich kleiner und stärker auf Wassersport ausgerichtet. Wer surfen will, wohnt in Torbole, wer bummeln will, in Riva. Arco liegt fünf Kilometer landeinwärts, hat keinen Seezugang und ist trotzdem einen Abstecher wert, weil die Burg auf dem Felsen über dem Ort steht.

Das Ostufer: von Malcesine bis Lazise

Das Ostufer ist die Riviera degli Olivi. Am Nordteil steht der Monte Baldo direkt hinter dem Ufer, ab Torri del Benaco wird das Land flacher, der Weinbau beginnt, und die Orte liegen weiter auseinander als im Westen.

Malcesine liegt am Fuß des Monte Baldo, die Seilbahn fährt von dort auf über 1.700 Meter. Die Gassen unter der Scaligerburg von Malcesine sind eng und im Sommer voll. Von Riva sind es 19 Kilometer über die Gardesana Orientale.

Brenzone und Castelletto: Südlich von Malcesine reihen sich kleine Weiler am Hang, darunter Brenzone sul Garda und Castelletto di Brenzone. Hier ist es ruhiger und günstiger als in den bekannten Orten, dafür braucht man ein Auto.

Torri del BenacoScaligerburg direkt am Hafen, Autofähre nach Toscolano-Maderno. Nach Bardolino 11 km.
GardaGibt dem See den Namen. Halbrunde Bucht, breite Promenade, dahinter die Punta San Vigilio.
BardolinoDer Weinort. Rund um den Ort liegen die Güter, im Herbst ist Weinfest.
LaziseMittelalterlicher Mauerring und Hafen. Von hier ist es nicht weit zu den Freizeitparks im Hinterland.

Das Westufer: von Limone bis in die Valtenesi

Limone sul Garda am Westufer, zwischen Fels und Wasser eingeklemmt
Limone sul Garda hat kaum Platz zwischen Fels und See. Foto: Christian S. / Pexels

Das Westufer ist die Riviera dei Limoni. Die Gardesana Occidentale führt streckenweise im Fels und durch Tunnel, in Wohnmobilbreite und mit Gegenverkehr. Das macht die Orte fotogen und die Anfahrt langsam. Wer zwischen Limone und Gargnano ein Quartier bucht, sollte wissen, dass jede Fahrt zum Supermarkt eine kleine Expedition ist.

Limone sul Garda klemmt zwischen Felswand und See, mit den alten Zitronengewächshäusern am Hang. Fotogen, und im Sommer entsprechend voll. Von hier fährt die Fähre nach Malcesine: rund sechs Kilometer statt 28 über die Straße um das Nordende.

Tremosine und Tignale liegen nicht am Wasser, sondern oben auf der Hochebene. Tremosine sul Garda ist über die Strada della Forra erreichbar und hat mit der Terrazza del Brivido einen der bekanntesten Aussichtspunkte des Sees. Tignale liegt etwas südlicher und ist noch ruhiger.

Gargnano, Toscolano-Maderno und Gardone Riviera: Der mittlere Abschnitt wird breiter und grüner. Gargnano ist klein und unaufgeregt, Toscolano-Maderno hat den Fähranleger nach Torri del Benaco, Gardone Riviera den botanischen Garten und das Vittoriale degli Italiani. Von Salò nach Gargnano sind es 18 Kilometer, ein überschaubarer Tagesausflug.

Salò und die Valtenesi: Salò liegt an einer eigenen Bucht, und die Uferpromenade zieht sich einmal um die ganze Bucht herum. Südlich davon öffnet sich die Valtenesi mit Manerba, Moniga und Padenghe: Hügel, Weinberge, flacheres Ufer und spürbar niedrigere Preise.

Der Süden: Sirmione, Desenzano und Peschiera

Im Süden wird der See breit und flach, das Ufer ist offen, das Wasser geht sanft hinein. Hier liegen die größten Orte, die meisten Campingplätze und die Bahnanschlüsse.

Sirmione liegt auf einer schmalen Halbinsel, die vier Kilometer in den See ragt. Am Eingang zur Altstadt von Sirmione steht die Scaligerburg, an der Spitze die Grotten des Catull. Die Altstadt ist autofrei, geparkt wird davor. Sehr sehenswert und sehr voll.

Desenzano del Garda ist der größte Ort am See und der praktischste für die Anreise mit der Bahn. Desenzano hat eine Altstadt, einen großen Hafen und abends viel Betrieb auf den Plätzen. Nach Sirmione sind es nur 8 Kilometer.

Peschiera del Garda liegt am Südostzipfel, wo der Mincio abfließt. Die Festungsanlage von Peschiera gehört zum Welterbe. Von hier starten der Mincio-Radweg nach Mantua und die kurzen Wege zu den Freizeitparks. Nach Sirmione sind es 10 Kilometer.

Welche dieser Orte sich wirklich lohnen und warum, steht ausführlich in die schönsten Orte am Gardasee.

Orte in der Umgebung, die auf keiner Seekarte stehen

Drei Ziele tauchen bei der Suche nach Orten am Gardasee regelmäßig auf, liegen aber nicht am Wasser. Auf der Karte fehlen sie deshalb, einen Abstecher sind sie trotzdem wert.

ArcoFünf Kilometer nördlich von Riva im Sarcatal. Die Burgruine steht auf einem freistehenden Felsen über dem Ort, dazu ein Kurpark aus der Habsburgerzeit.
Borghetto sul MincioAm Mincio zwischen Peschiera und Valeggio, rund 15 Kilometer südlich des Sees. Wassermühlen, eine Scaligerbrücke und der Endpunkt vieler Radtouren.
ValpolicellaDas Weinbaugebiet östlich des Sees Richtung Verona. Lohnt sich als Tagesausflug von Bardolino oder Lazise aus.

Familien in den Süden, Sportler in den Norden, Sparer in die Valtenesi

Die häufigste Frage ist nicht, welcher Ort der schönste ist, sondern welcher zum eigenen Urlaub passt. Grob sortiert:

Wassersport und BergeRiva del Garda, Torbole, Malcesine
Ruhe und AussichtTremosine, Tignale, Brenzone
Altstadt und KulturSirmione, Peschiera, Malcesine, Lazise
Familien mit kleinen KindernPeschiera, Lazise, Bardolino, flaches Wasser im Süden
Wein und GenussBardolino, Salò, Gardone Riviera
Anreise mit der BahnDesenzano del Garda, Peschiera del Garda
Kleines BudgetValtenesi im Südwesten, Brenzone am Ostufer

Entfernungen: der See ist größer, als er aussieht

Der häufigste Planungsfehler ist, den See für kleiner zu halten, als er ist. Es gibt keine Brücke über den See. Wer vom West- ans Ostufer will, fährt entweder ganz um das Nordende oder ganz um den Süden. Die folgenden Werte haben wir auf der Straße berechnen lassen, nicht Luftlinie.

Sirmione bis Desenzano8 km
Sirmione bis Peschiera10 km
Riva del Garda bis Limone10 km
Torri del Benaco bis Bardolino11 km
Salò bis Gargnano18 km
Riva del Garda bis Malcesine19 km
Malcesine bis Torri del Benaco21 km
Desenzano bis Riva, am Westufer63 km
Peschiera bis Riva, am Ostufer64 km
Gargnano bis Torri del Benaco67 km, obwohl es Luftlinie nur 12 km sind

Für dich heißt das konkret: Rechne bei jedem Ausflug ans andere Ufer mit einer Stunde Fahrt pro Richtung, oder nimm die Fähre. Die vollständige Tabelle mit allen Verbindungen zwischen den zehn größten Orten steht auf Seite 2 der PDF.

Die Fähre spart einen halben Tag

Die Fähre ist am Gardasee kein Ausflugsangebot, sondern ein Verkehrsmittel. Auf der Karte sind 37 Anleger eingezeichnet. Autofähren verkehren auf den Querverbindungen, unter anderem zwischen Torri del Benaco und Toscolano-Maderno; welche Linie Autos mitnimmt und welche nur Räder, steht im Fahrplan des Betreibers. Betreiber aller Linien ist die staatliche Navigazione Laghi.

Der Zeitgewinn ist erheblich. Limone und Malcesine liegen sich gegenüber. Über die Straße sind es 28 Kilometer um das Nordende, mit der Fähre rund sechs. Wer sein Quartier auf einer Seite hat und die andere sehen will, spart damit einen halben Tag. Fahrpläne und Preise stehen unter Gardasee Schifffahrt.

Strände: Kies statt Sand, flach nur im Süden

Auf der Übersicht sind die Badestellen am Ufer markiert. Der Gardasee hat kaum Sandstrände, die meisten Stellen sind Kies oder Beton mit Liegewiese. Im Süden um Sirmione, Peschiera und Lazise geht das Wasser flach hinein, das ist für Familien angenehm. Im Norden fällt der Grund steil ab, dafür ist das Wasser klarer.

Welche Stellen sich lohnen, haben wir in die schönsten Strände am Gardasee zusammengestellt.

Camping: Süden und Ostufer, weil dort Platz ist

Die Campingplätze am Gardasee liegen vor allem im Süden und am Ostufer, weil dort das Gelände flach genug ist. Um Peschiera del Garda reiht sich ein Platz an den nächsten, ebenso zwischen Lazise und Bardolino. Am Westufer ist der Streifen zwischen Fels und Wasser oft zu schmal, dort liegen die Plätze eher in der Valtenesi um Manerba und Moniga.

Für die Planung ist die Lage entscheidender als die Ausstattung. Ein Platz bei Peschiera bedeutet flaches Wasser, kurze Wege zu den Freizeitparks und Bahnanschluss. Ein Platz bei Brenzone am Ostufer bedeutet steiles Ufer, Wind und die Bergbahn vor der Tür. Beides heißt Camping am Gardasee und meint zwei verschiedene Urlaube.

Auf der aktuellen Kartenfassung sind die Campingplätze noch nicht eingezeichnet. Wir ergänzen diese Ebene, sobald die Daten vollständig vorliegen, und tauschen die PDF dann hier aus.

Die Karte ist für Papier gebaut, weil in den Tunneln das Netz fehlt

Am Gardasee ist Mobilfunk kein Problem, aber in den Tunneln der Gardesana und in den Seitentälern bricht das Netz weg. Genau dann willst du keine Karte laden müssen. Deshalb ist die PDF für A4 gebaut und nicht als interaktive Karte angelegt.

  • Ausdrucken: A4 hoch, ohne Skalierung drucken, dann stimmt der Maßstab auf dem Blatt.
  • Auf dem Handy: Die PDF einmal öffnen und speichern, dann liegt sie offline vor.
  • Zum Markieren: Auf Papier lässt sich eintragen, wo das Quartier liegt und welche Orte schon abgehakt sind. Das klingt altmodisch und funktioniert.

Unsere Einschätzung: das Ufer wählen, nicht den Ort

Unsere persönliche Einschätzung: Wer zum ersten Mal an den Gardasee fährt, sollte zuerst das Ufer festlegen und erst dann den Ort. Von Riva bis Peschiera sind es 64 Straßenkilometer, eine Brücke gibt es nicht, und die Uferstraße im Westen ist ein Nadelöhr. Ein schönes Hotel am falschen Ufer kostet jeden Tag eine Stunde im Auto.

Unsere Regel: Familien mit kleinen Kindern in den Süden nach Peschiera oder Lazise, Sportler nach Riva oder Torbole, wer Ruhe und Aussicht will, nach Tremosine oder Brenzone. Wer mit der Bahn kommt, nimmt Desenzano und fährt mit der Fähre weiter. Sirmione und Limone sind für einen Tagesbesuch besser als für eine Woche.

Fürs Rad und zu Fuß gibt es eigene Blätter

Diese Übersicht deckt die Orientierung ab. Für einzelne Aktivitäten gibt es eigene Blätter:

  • Fahrradkarte Gardasee: Radwege am West- und Ostufer, Verleihstellen und zehn Touren mit Länge, Höhenmetern und Höhenprofil.
  • Wanderkarte Gardasee: Wege und Touren zu Fuß, vom Uferweg bis zum Monte Baldo.

Alle Karten beruhen auf Daten von OpenStreetMap und stehen unter der ODbL. Du darfst sie ausdrucken und weitergeben, solange der Quellenhinweis auf dem Blatt bleibt.

Häufige Fragen zur Gardasee Karte

Wo liegt der Gardasee?

Der Gardasee liegt in Norditalien zwischen Mailand und Verona, am Südrand der Alpen. Er verteilt sich auf drei Regionen: Lombardei im Westen, Venetien im Osten und Trentino am Nordende. Die nächsten Flughäfen sind Verona, Bergamo, Brescia und Venedig.

Wo ist die breiteste Stelle am Gardasee?

Zwischen Padenghe sul Garda im Westen und Lazise im Osten. Dort ist der See 17,3 Kilometer breit. Wir haben das aus dem Uferverlauf nachgemessen, die weiteste Stelle liegt bei 45,501 Grad nördlicher Breite.

Wie tief ist der Gardasee?

Die größte Tiefe beträgt rund 346 Meter und liegt im nördlichen Becken. Das Nordbecken ist deutlich tiefer als der Süden, weil der See dort in einer schmalen Rinne zwischen den Bergen liegt.

Wie viele Orte liegen am Gardasee?

Rund vierzig Gemeinden haben Ufer am Gardasee, verteilt auf die drei Regionen Lombardei, Venetien und Trentino. Auf der Karte sind die größeren davon eingezeichnet, dazu die Fähranleger und die Badestellen.

Welche Seite des Gardasees ist die richtige?

Das hängt vom Urlaub ab, nicht von der Schönheit. Das Westufer ist eng und felsig, die Straße läuft streckenweise im Tunnel, die Anfahrt dauert. Das Ostufer ist offener, flacher und besser erschlossen. Der Norden ist windig und sportlich, der Süden mediterran und familienfreundlich.

Wo ist es am Gardasee flach zum Baden?

Am flachsten geht das Wasser im Süden hinein, vor allem um Peschiera del Garda, Lazise und an den Buchten bei Sirmione. Am Nordufer fällt der Grund dagegen meist steil ab. Das gilt für den Uferbereich, nicht für den See selbst: auch das Südbecken wird nach wenigen hundert Metern tief.

Wie weit ist es einmal um den Gardasee?

Rund um den See sind es je nach Route etwa 140 bis 160 Straßenkilometer. Zum Vergleich: von Riva del Garda nach Peschiera sind es am Ostufer 64 Kilometer, von Riva nach Desenzano am Westufer 63. Eine Brücke über den See gibt es nicht, quer geht nur die Fähre.

Kann ich die Gardasee Karte ausdrucken?

Ja. Die PDF ist für A4 hoch gebaut und lässt sich auf jedem Drucker ausgeben. Sie funktioniert unterwegs auch ohne Empfang. Der Download ist kostenlos und ohne Anmeldung.

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